|
Im Startmenü kann man zwischen lokalem Spiel und Online-Spiel wählen. Ich habe mich für das lokale Spiel entschieden. Anschließend wählt man sich seinen Helden – Krieger, Jäger, Magierin oder Schamanin. Das Spiel beginnt mit Kapitel 1 in einer Taverne der Stadt Wellbury, die von Grimmocks angegriffen wird. Sie sind auf der Suche nach zwei Relikten der Macht mit denen der Gatebreaker so stark wird, dass er die Klosterpforte der Seraphim zerstören kann, um dem Ashenimperium zum Sieg zu verhelfen.
Sacred Citadel ist ein typischer Sidescroller und für die Controller der Konsolen und das Gamepad ausgelegt. Ich habe das erste Level, die Stadt Wellbury, sowohl mit der Steamversion per Tastatur als auch mit der PS3-Version gespielt. Das Spielen mit der Tastatur ist möglich, aber ich fand es schwieriger und weniger intuitiv als mit dem Controller auf der PS3.
Im Spiel kann man Gold und bessere Waffen von besiegten Gegnern erhalten und in Kisten finden. Außerdem gibt es Äpfel und Fleisch, die man aufnehmen kann, wenn man Lebenspunkte verliert.
Es gibt drei unterschiedliche Tränke. Der Wuttrank erhöht den Schaden, der Heiltrank füllt die Gesundheit auf und der Krafttrank die Kraftanzeige.
Das erste Level ließ sich ohne Probleme mit meinem Char, der Seraphim bewältigen. Mal sehen, wie es weitergeht. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.
- Weiter geht's:
Im zweiten Level, der Mine, waren die Gegner für meine Sera Level 5 etwas stärker, aber bis zum Zwischenboss, einer Höhlenbestie, ohne größere Probleme zu besiegen. Dieser war vorerst zu stark, deshalb habe ich meine Sera in Wellbury gelevelt bis sie Level 7 erreicht hat und dann erneut die Minen in Angriff genommen. Mithilfe von 2 Kristallen – Angriffskristall +4 für 10 Minuten und Verteidigungskristall +4 für 10 Minuten – die ich bei besiegten Gegnern gefunden habe, war dann auch die Höhlenbestie kein Problem mehr, sodass ich nunmehr den Monolithwald freigeschalten habe.
Mal sehen, wie weit ich als Singlepayer komme, denn eigentlich ist Sacred Citadel für drei Spieler im Coop-Modus ausgelegt.
- Nach einer etwas längeren Pause geht's weiter:
Da ich mit der Sera nicht so richtig voran kam, hab ich mit dem Safirikrieger neu begonnen. Diesen habe ich ohne größere Probleme bis zum vierten Level, der Grimmoc-Festung spielen können. Mit nun Level 7 war der Kapitelendboss Mossback ein Baummonster nicht zu besiegen.

Deshalb habe ich ihn im kostenlosen downloadbaren Bonuslevel "Der Ziegenlöwe" bis auf Level 11 gebracht. Anschließend stellte auch Mossback kein Problem mehr da.
Das zweite Kapitel spielt zum Teil in einem Sumpfgebiet, wo einen Riesenmücken und springende Fische als Gegner erwarten. Es gibt allerdings auch mit der Panzergarnison einen Level, wo man eine Art Panzer steuern kann, hier sind die Grimmocks die Gegner. Der Kapitelendboss ist hier Big Mama, die Anführerin der Grimmocks.

Auch hier habe ich einen kostenlos downloadbaren Bonuslevel "Das Schamanengewölbe" genutzt, um den Safirikrieger bis auf Level 21 zu bringen, dann ließ sich auch Big Mama besiegen.
Im dritten Kapitel wurde es wieder bergig, Gegner waren hier neben Amazonenkriegerinnen auch Riesenmücken. Das zweite Level "Die Kristallfelder" erinnern sehr entfernt an eine Mischung aus Kristallregion und Blutwald. Anschließend gelangt man über den "Riftwalker-Tempel" und "Die Brücke" zum Turm der Königin, dem Kapitelendboss.

da es für dieses Kapitel keinen Bonuslevel gibt, habe ich die anderen beiden Bonuslevel und anschließend auch die ersten Level des dritten Kapitels genutzt, um den Safirikrieger bis auf Level 31 zu bringen, dann war mit ein wenig Glück und unter Zuhilfenahme dreier Heil- und Wuttränke auch die Königin Geschichte.
Kurzes Zwischenfazit:
Es ist durchaus möglich, Sacred Citadel als Singleplayer durchzuspielen, die Beschränkung auf maximal drei Tränke setzt aber gewisse Grenzen. Bei den Kämpfen reicht in den allermeisten Fällen der Erstangriff, ab und an habe ich den Zweitangriff genutzt. Das Blocken ist schwierig, da nicht genau weiß aus welcher Richtug der gegnerische Schlag kommt. In den Fällen, wo ich es versucht habe zu nutzen, kam der gegnerische Schlag trotzdem durch.
Das vierte Kapitel werde ich dann auch noch in Angriff nehmen und wieder berichten.
|